Die Tore der Welt


altFür viele ist es die Fortsetzung des Romans „Die Säulen der Erde“. Die Handlung spielt aber 200 Jahre später, wieder in Kingsbridge und auch die Kathedrale hat eine große Bedeutung.

Die 1300 Seiten stellen eine enorme Herausforderung dar, mir ging es aber so, dass ich fast in jeder freien Minute gelesen hab. Ich glaube, ich hatte das Buch in 3 Wochen durchgelesen.

An einem Tag nach Allerheiligen treffen sich 4 Kinder, denen langweilig geworden ist, zufällig im Wald. Sie beobachten einen Kampf zwischen einem Ritter und 2 Soldaten. Ralph, der Bruder von Merthin schießt mit seinem Bogen aus Spaß auf einen der Soldaten, dieser stirbt und der andere Soldat wird von dem Ritter umgebracht. Da 3 von den Kindern geflüchtet sind und nur noch Merthin dageblieben ist, bittet der Ritter ihn, ihm beim Vergraben eines Schriftsücks zu helfen. Er dürfte aber niemandem von dem Brief und dem Platz erzählen. Der Ritter sucht danach Schutz im Kloster. Er möchte dort als Mönch aufgenommen werden.
10 Jahre später kreuzen sich die Wege von ihm und den nun schon Erwachsen gewordenen erneut. Merthin macht gerade eine Lehre als Baumeister, sein größter Wunsch ist es, einmal den größten Turm Englands zu bauen, ausgerechnet er und Caris sind ein Liebespaar, obwohl sie den Traum hat, Ärztin zu werden und eigentlich ihre Unabhängigkeit behalten will. Caris wiederum ist mit Gwenda, eine Tochter eines Diebes, befreundet. Sie hat sich verliebt und tut alles, um ihren Auserwählten zu bekommen, obwohl der mit einer anderen liiert ist. Der 4. im Bunde, Ralph ist seinem Ziel ein ganzes Stück nähergekommen, nämlich einmal ein Ritter zu sein. Dann ist da noch ein aufstrebender Mönch, dem alle Mittel recht sind, um Prior von Kingsbridge zu werden. Alle sind ausgerechnet ihren Träumen ein Stück näher gekommen, als eine Brücke einstürzt, die Kingsbridge mit den anderen Orten verbindet – ausgerechnet an einem Markttag.

Vera T.

Ken Follet, Die Tore der Welt
Bastei Lübbe 2008
ISBN: 978-3404163809
Taschenbuchausgabe
Preis 12,99€