Herzlich willkommen bei der Onlineausgabe

Das Magazin ZOOM nah dran entwickelte sich aus einer 2007 gegründeten kleinen Zeitung des Gemeindepsychiatrischen Zentrums (GpZ) Überlingen von Betroffenen für Betroffene mit seelischen Erkrankungen. Anfangs als Selbsthilferatgeber und GpZ-Zeitung konzipiert, bekam das Heft bald den Namen GePetZt. Nach und nach wandelte sich die Zeitung zu einem Themen-Heft, das in unterhaltsamer Weise gesellschaftliche Themen aufgreift und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

2014 fand diese Entwicklung Ausdruck in einer neuen, modernen und durchgängigen Gestaltung des Layouts. Seit 2016 spiegelt nun auch der veränderte Name des Magazins die inhaltliche Ausrichtung wider: ZOOM nah dran schafft Berührungspunkte zwischen Menschen mit unterschiedlichsten Lebenshintergründen. ZOOM – nah dran am Puls des täglichen Lebens – möchte Impulse zum Nachdenken über soziale Werte und Kultur geben. weiterlesen…

Jubiläum * 10 Jahre GePetZt

Ausgabe 2, 2017

Liebe Leserinnen und Leser,
das „GePetZt“ wird 10 Jahre alt. Angefangen hat es mit einem Wortwitz von Walter Koch. Ein Theaterpädagoge der damals für das GpZ Überlingen einen Kurs für ein Maskentheater angeboten hatte und immer im „GePetZt“ geprobt hat. Für mich war sofort klar, dass so die interne Zeitschrift heißen müsste, wenn es doch eine gäbe.

Schon lange war es mir und anderen ein Bedürfnis eine Zeitschrift, ein Journal, oder etwas in dieser Richtung ins Leben zu rufen. Ein Mitteilungsblatt jedenfalls, in dem es Betroffenen ermöglicht wird sich zu artikulieren und sich gegenseitig zu informieren. Und zwar ausdrücklich auch zu krankheitsspezifischen Themen. Aber eben aus der Perspektive der persönlichen Erfahrung […]

»Versteh mich nicht falsch!«

Ausgabe 1, 2017

kennen Sie das auch? Es gibt Tage, da habe ich den Eindruck, egal was ich sage, mein Gegenüber versteht etwas ganz anderes. Eine nett gemeinte Anmerkung wird als Vorwurf aufgefasst, eine freundliche Bitte als Befehl und mein dringender Wunsch wird einfach ignoriert. „Versteh mich nicht falsch!“ möchte ich dann am liebsten als Schild vor mir hertragen – aber auch das würde sicherlich falsch aufgefasst werden!

Lesen Sie in dieser Ausgabe der ZOOM nah dran von verschiedenen Erfahrungen zu diesem Thema, zum Beispiel über das Nichtverstehen in der Psychose oder Missverständnisse auf Grund von Dialekten. Ein Gedicht drückt das innere Bedürfnis aus, das uns umtreibt, wenn wir einem nahestehenden Menschen etwas nicht so Angenehmes mitteilen möchten […]

Inspiration · Was bringt mich weiter?

Ausgabe 3, 2016

Liebe Leserinnen und Leser,
eine sehr alte Weisheit (Konfuzius starb 479 v.Chr.) und doch so aktuell wie nie. Das fängt schon bei den ganz praktischen Dingen wie PC und Smartphone an, denn nirgends schreitet die Entwicklung so rasant voran wie in diesem Bereich. Als Nutzer oder Nutzerin muss ich mich ganz schön anstrengen, um da mithalten zu können.

Doch Konfuzius kannte noch keinen PC und kein Internet, er zielt mit seiner Weisheit auf etwas anderes ab: den ‚geistigen Tod‘, wenn ich aufhöre, mich weiterentwickeln zu wollen. ‚Geistiger Tod‘ ist zugegebenermaßen eine sehr harte Formulierung, aber ich denke, Konfuzius wollte einfach wachrütteln, in dem er das Extrem vor Augen führte […]

DABEI oder außen vor?

Ausgabe 2, 2016

Liebe Leserinnen und Leser,
für die zweite Ausgabe der ZOOM nah dran haben wir ein Thema gewählt, das gerade für Menschen mit Psychiatrieerfahrung eine zentrale Frage darstellt: „Dabei oder außen vor?“ Entsprechend ist diese Ausgabe der ZOOM nah dran stark geprägt von sehr persönlichen Erfahrungsberichten aus unterschiedlichen Kontexten – Arbeit, Familie, Freizeit.

Noch vor wenigen Jahren war eine psychische Erkrankung gleichbedeutend mit Stigmatisierung und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Lesen Sie im Artikel Die Psychiatrie im Wandel, was sich schon verändert hat und welche weiteren Entwicklungen noch wünschenswert sind, damit wir uns der Vision einer inklusiven Gesellschaft weiter annähern […]