Vorwort Ingo Kanngießer


Liebe Leserinnen und Leser,

■ das „GePetZt“ wird 10 Jahre alt. Angefangen hat es mit einem Wortwitz von Walter Koch. Ein Theaterpädagoge der damals für das GpZ Überlingen einen Kurs für ein Maskentheater angeboten hatte und immer im „GePetZt“ geprobt hat. Für mich war sofort klar, dass so die interne Zeitschrift heißen müsste, wenn es doch eine gäbe. Schon lange war es mir und anderen ein Bedürfnis eine Zeitschrift, ein Journal, oder etwas in dieser Richtung ins Leben zu rufen. Ein Mitteilungsblatt jedenfalls, in dem es Betroffenen ermöglicht wird sich zu artikulieren und sich gegenseitig zu informieren.
Und zwar ausdrücklich auch zu krankheitsspezifischen Themen. Aber eben aus der Perspektive der persönlichen Erfahrung. Es durfte allerdings nicht nur um Krankheit und Symptome gehen, sondern um alles was die Betroffenen beschäftigt und bewegt. Gerne auch mal ein Kreuzworträtzel, eine Witze-Seite, Interviews, … Außerdem war uns von Beginn an wichtig, dass die Inhalte nicht ausschließlich als Nachrichten im Sinne von neutral-informativ geschrieben werden, sondern auch dem Bedürfnis nach menschlich-emotionalem Erfahrungsaustausch entgegenkommen.

Es waren also ausdrücklich persönliche Meinungen und Erfahrungen gewünscht. Nach einer längeren Vorbereitungsund Startphase konnte dann die erste Ausgabe im Frühjahr 2007 veröffentlicht werden. Bis jetzt hat sich die Idee durch viele Engagierte weitergetragen und wurde auch immer weiterentwickelt. Ich DANKE allen, die in der GePetZt-Redaktion das „Zoom – nah dran“ und den „GpZ-Newsletter“ planen, koordinieren,
interviewen und schreiben. Ein DANK auch an die FotografInnen, LayouterInnen und DruckerInnen. Und einen herzlichen
DANK an die LeserInnen, die dem Ganzen den ursprünglichen
Sinn verleihen. Ich wünsche uns weiterhin dieses hohe Engagement und auch weiterhin diesen Mut über die teils sehr persönlichen Erfahrungen
zu berichten. Außerdem sehe ich noch viele Möglichkeiten in der Vernetzung und der Verbreitung, so dass es auch in Zukunft spannend bleibt.

Ingo Kanngießer
(Geschäftsführung)

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