Von Bildern und Geschichten – wie unsere GePetZt begann


■ Yvonne Kauf wurde 2007 zur Verstärkung im Bürobereich eingestellt. Sie war Medienpädagogin und Herr Kanngießer trug seinen Wunsch, eine Zeitschrift zu kreieren, an sie heran. Er hatte auch schon einen Namen für sie: „GePetZt“, ein Wortspiel, das „GPZ“ enthielt und zugleich „petzen“, im Sinne von „erzählen“. Am Anfang gab es ganz viel festzulegen, z.B. die Schriftart, -größe, die Art der Seitenzahlen, die Rubriken, usw. In einem Tempo stimmten wir über jede Einzelheit ab. Eigentlich sollte die Zeitschrift in schwarz-weiß gedruckt und nur einzelne Seiten farbig
gestaltet werden; doch wir wollten gerne alles in Farbe haben und Herr
Kanngießer willigte ein, obwohl das natürlich viel mehr kostet. Da waren
wir sehr froh darüber. Wir beschlossen auch, dass die Zeitschrift für alle
internen LeserInnen kostenlos zur Verfügung stehen sollte; und das, obwohl Frau Kauf vorschlug, jeweils 0,50 € zu verlangen. Die KollegInnen waren dann auch sehr neugierig und schauten die „GePetZt“ gerne an.
Die erste „GePetZt“ hatte die Fotos aller Redakteure und der Projektleitung auf der Titelseite. Die ungekürzten Namen der Berichterstatter wurden abgedruckt, die Zeitschrift war zunächst nur intern. Rubriken waren: „psychische Erkrankungen“, „Wer ist wer? Wir stellen vor…“, „Wichtige interne Anlaufstellen“,

„Veranstaltungstermine der Region“ „Kunterbunt“…Die Gestaltung der 1. Ausgabe war noch recht einfach und nicht „peppig“. Wir hatten genug damit zu tun, das Programm „Indesign“ kennen zu lernen und die ganzen Bestimmungen umzusetzen. Das Layout lag anfangs bei Uwe Hammerle, Ulrike Harder und mir. Die anderen schrieben vermehrt die Berichte. Wir waren mit Frau Kauf als Projektleitung 8 „GePetZtler“. Yvonne gestaltete die Sitzungen und nahm jede Idee als wertvoll auf. Das machte uns kreativ. Sie unterstützte uns auch mit Vorschlägen. An Ausflügen und Festen des GpZ, wie z.B. die Europaparkfahrt, waren wir mit Fotoapparat sowie Zettel und Stift unterwegs, um danach darüber schreiben zu können. Von Ausgabe zu Ausgabe wurde die Zeitschrift verbessert und weiterentwickelt.
Sie wurde immer professioneller. Es wurden Ärzte angeschrieben, wir bekamen ein paar Abonnenten. Die Rubriken änderten sich, ein neues Logo entstand, sie wurde zur Themenzeitschrift mit einem Thema, dass sich durch je ein Heft durchzog und nun haben wir zwei Zeitschriften, den hausinternen „Newsletter“ und die öffentliche „Zoom nah dran“. Was sich
durchzieht, sind die sehr persönlichen Erfahrungsberichte, die u.a. den Wert unserer Zeitschrift ausmachen. Geführte Diskussionen über menschliche Themen brachten mir z.B. sehr, sehr viel. Danke an alle für so viel Engagement, tolle Ideen und die dafür aufgebrachte Zeit!

■WA

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